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Multi-Asset-Strategie Fidelity schichtet kräftig um

Die jüngste Kursrally hat die Fidelity-Fondsmanager dazu veranlasst, Anleihen abzustoßen. Andere Asset-Klassen wälzte das Team ebenfalls kräftig um.

06.05.2016 - 15:31 Uhr | Von:  in Fonds

Fidelity Solutions, das Multi-Asset-Team von Fidelity International, hat in der letzten Zeit laut einem aktuellen Investment-Barometer zahlreiche Rentenpapiere verkauft und die Asset-Klasse untergewichtet.

„Da es erste Anzeichen für eine wieder anziehende Inflation gibt und die Arbeitslosigkeit weiter sinkt, haben wir unsere Untergewichtung bei Anleihen noch ausgebaut“, erklärt ein Sprecher des Vermögensverwalters.

Auch Immobilien gewichtet Fidelity weiter unter. Aus Sicht der Analysten dürfte ihnen die Normalisierung der Geldpolitik zu schaffen machen. Umgekehrt hat Fidelity Rohstoffe stärker gewichtet. Die Fundamentaldaten bessern sich laut dem Unternehmen allmählich.

Europa ist am aussichtsreichsten

Bezüglich der Regionen ist Kontinentaleuropa Fidelitys Favorit. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich dort trotz der zuletzt etwas schwächereren Konjunkturdaten die jüngste Lockerungsrunde der Europäischen Zentralbank (EZB) günstig auf die Konjunktur auswirken wird.

In britischen Aktien ist Fidelity hingegen neutral gewichtet. Laut Unternehmensangaben haben sie  in den vergangenen Monaten zwar vom Wertverlust des britischen Pfunds profitiert. Mit dem näher rückenden Referendum über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) habe sich ihr Ausblick jedoch verdüstert.

Ebenfalls neutral ist Fidelity in US-Aktien gewichtet. Die amerikanische Wirtschaft wachse zwar kontinuierlich kontinuierlich, so ein Sprecher, die Unternehmensgewinne stünden aber weiter unter Druck. Deutlich untergewichtet hat Fidelity Schwellenländer. Zwar hätten die nachlassenden Sorgen um Chinas Wachstum bei Emerging-Market-Aktien für einen Aufschwung gesorgt. An ihren Fundamentaldaten habe sich allerdings nichts geändert.