ESG-Kriterien Nachhaltigkeit bedeutet keinen Verzicht

11.06.2021 - 11:0011.06.21 - 08:24
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Dass sich Nachhaltigkeit und Rendite keineswegs ausschließen, ist belegt. Seit einigen Jahren werden im Asset Management Portfolios verstärkt auf ESG getrimmt. Doch kann ein zu starker Fokus auf Nachhaltigkeit auch negative Auswirkungen haben? Christian Jasperneite, Investmentchef bei M.M. Warburg, klärt auf.

 „Märkte sind effizient. Wenn man also etwas haben will, muss man dafür etwas anderes aufgeben. Das amerikanische Sprichwort ,there is no free lunch´ gilt auch für ESG-Portfolios“, sagt Christian Jasperneite, Investmentchef bei M.M. Warburg.

Aber worauf muss man verzichten, wenn man großen Wert auf Nachhaltigkeit legt? „Das Gute ist, wenn man heutzutage Portfolios auf Themen wie Bilanzqualität, Bewertung oder Gewinnwachstum trimmt – alles positive Eigenschaften –­, dann sind die Aktien, die durch eine solche Selektion herauskommen, per se schon mal sehr attraktiv bezüglich der ESG-Eigenschaften“, erklärt der Experte. Denn Unternehmen, die ökonomisch auf soliden Beinen stehen, legten meistens einen größeren Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen. Folglich weisen sie bessere Eigenschaften als die Benchmark auf.

Jasperneite erklärt mit Blick auf einen zu starken ESG-Fokus aber auch: „Fairerweise muss man sagen, dass dann die Qualität bezüglich der Eigenschaften wie Profitabilität oder Gewinnwachstum etwas nachlässt. Dennoch sind die fundamentalen Eigenschaften bei einem solchen Fokus tendenziell immer noch ein bisschen besser als die Benchmark.“

Welche negativen Auswirkungen sich konkret ergeben können, erläutert der Experte im Video.