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Pub in Dublin: Der Vermögensverwalter Neuberger Berman bringt weiteren Anleihenfonds für institutionelle Investoren heraus

Neuer Anleihen-Fonds von Neuberger Berman Strukturierung senkt Fonds-Risiko

Verbriefte Kredite haben keinen guten Ruf. Zu Unrecht, meint Neuberger Berman: Strukturierte Anleihen, sogenannte Collateralised Loan Obligations (CLOs), können sogar weniger riskant sein als typische Unternehmensanleihen. Der US-Vermögensverwalter hat einen entsprechenden Fonds lanciert.

20.08.2018 - 11:11 Uhr | Von:  in Fonds

Der unabhängige US-amerikanische Vermögensverwalter Neuberger Berman hat einen neuen Anleihenfonds aufgelegt, der überwiegend in sogenannte CLOs (Collateralised Loan Obligations) investiert. CLOs sind strukturierte Anleihen, die Firmenkredite in einem Wertpapier verbriefen. Der Fonds investiert vor allem in auf US-Dollar und Euro lautende, variabel verzinste CLO-Mezzanine-Anleihen und US-Hochzinsanleihen.

Weniger Risiko als klassische Unternehmensanleihen

CLOs sind äußerst diversifizierte Pools von vorrangig besicherten Bankkrediten mit einem breit aufgestellten Engagement in mindestens 150 bis 200 Emittenten. In den letzten 20 Jahren wiesen CLO-Mezzanine-Anleihen deutlich weniger Ausfälle auf als Unternehmensanleihen mit dem gleichen Rating. Daraus lässt sich ablesen, dass diese Papiere Anlegern strukturellen Schutz bieten.

Erfahrenes Team für Non-Investment-Grade-Anleihen

Der neue CLO Income Fund (ISIN: IE00BF4NG566) richtet sich an institutionelle Anleger. Der Fonds wurde mit einem Anfangskapital in Höhe von 77 Millionen US-Dollar aufgelegt. Er wird von Pim van Schie, Joseph Lynch und Stephen Casey aus dem Team für Non-Investment-Grade-Anleihen und strukturierte Finanzierungen bei Neuberger Berman verwaltet. Das Team ist für eine verwaltetes Vermögen von insgesamt 43 Milliarden US-Dollar verantwortlich.