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Grätsche am Reck: Henderson-Finanzexperten geben aktiven Ansätzen den Vorzug

Passives versus aktives Management Was ist besser fürs Portfolio?

Die Frage, ob aktive oder passive Investments besser fürs Portfolio sind, ist ein Dauerbrenner in der Finanzbranche. Experten des Asset Managers Henderson haben sich damit befasst – und eine Antwort gefunden.

20.01.2017 - 15:35 Uhr | Von:  in Märkte

Aktive und passive Fondsmanager stehen nicht selten auf Kriegsfuß. Welche Strategie besser ist, ist in der Finanzbranche hart umstritten. Der Fondsanbieter Henderson Asset Management hat kürzlich die Vor- und Nachteile zusammengefasst, die in Analysen am häufigsten genannt werden:

  • Nach Abzug aller Fondsgebühren schneiden aktive Fondsmanager meist nicht so gut ab wie ihre passive Konkurrenz
  • Aktive Manager haben es in bestimmten Märkten nicht leicht, da die Hürden zum Übertreffen der landesüblichen Indizes sehr hoch sind
  • Aktive Manager, die passive Fonds übertreffen, haben tendenziell Portfolios mit überzeugenderen Anlagen

Die Henderson-Experten sind vom aktiven Management überzeugt – sie bieten auch überhaupt keine ETFs an. Dennoch gilt für sie: „Passive Anlagen haben ihren Wert“. Einige Fondsmanager setzen die Produkte sogar ein – wenn auch nur im Mantel aktiv gemanagter Multi-Asset-Fonds.

Wer kombiniert, gewinnt

Sie seien eine einfache und billige Möglichkeit, in eine Anlageklasse zu investieren, so die Fondsmanager. „Außerdem eignen sie sich, Einschätzungen zu Marktrichtung oder Allokationsänderungen Ausdruck zu verleihen. Deshalb sollte es bei der Debatte nicht darum gehen, welcher Ansatz dem anderen überlegen ist, sondern vielmehr darum, wann Anleger auf aktive und wann auf passive Fondsmanager zurückgreifen sollten.“