Robuste Wirtschaftsdaten Deutschland in Kauflaune

Der stabile Arbeitsmarkt, steigende Löhne und die lockere Geldpolitik schieben die Nachfrage aus dem Inland an – das Bruttoinlandsprodukt stieg 2015 um 1,7 Prozent

14.01.2016, aktualisiert 18.01.2016 - 10:3018.01.16 - 10:30
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Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag im Rahmen einer Veranstaltung für die Presse in Berlin mitteilte, wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2015 um 1,7 Prozent. Im Jahr davor hatte es ein Wachstum von 1,6 Prozent gegeben.

Die hohe Beschäftigung und eine anhaltend ultralockere Geldpolitik haben in Deutschland insbesondere die Nachfrage aus dem Inland angeschoben. 21 Ökonomen hatten im Vorfeld in einer Bloomberg-Umfrage eben diesen Wert ermittelt. Der deutsche Staatshaushalt kam auf einen Überschuss von 0,5 Prozent des BIP.

Als größte Volkswirtschaft der europäischen Währungsunion profitiert die deutsche Wirtschaft wie keine zweite von der geldpolitischen Lockerung der Europäischen Zentralbank.