Rohstoffe Autohersteller treiben Bleipreis nach oben

Der Bleipreis steigt seit Jahren. Grund ist die Nachfrage der Autoindustrie.

18.04.2018 - 16:5818.04.18 - 17:55
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Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen bei Stuttgart: Aufgrund der zunehmenden Motorisierung Chinas wächst der Bleibedarf von Autoherstellern
Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen bei Stuttgart: Aufgrund der zunehmenden Motorisierung Chinas wächst der Bleibedarf von Autoherstellern© Getty Images

Blei ist ein Schwermetall, dass als Rohstoff aus vielen Anwendungsbereichen nicht wegzudenken ist. Unter anderem kommt es in Batterien zum Einsatz. Die größten Bleiverbraucher sind die USA, Japan, Deutschland und die Volksrepublik China.

Wie die nachfolgende Infografik von Statista zeigt, steigt der Bleipreis parallel zum Verbrauch seit Jahren. Eine Tonne des Schwermetalls kostet inzwischen 2.342 US-Dollar.

Infografik: Nachfrage treibt Bleipreis nach oben | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Ein wichtiger Grund für den Preisanstieg ist die gestiegene Nachfrage seitens der Hersteller von Autobatterien. Ihr Bedarf an Blei wächst zum einen aufgrund der zunehmenden Motorisierung Chinas. Zum anderen werden immer mehr Autos mit Start-Stopp-Funktion ausgerüstet, um den Schadstoffausstoß zu verringern. Diese Autos benötigen besonders leistungsfähige und robuste Batterien mit höherem Bleigehalt, um auch nach vielen Startvorgängen noch Leistung zu erbringen. Experten rechnen damit, dass diese Entwicklung weiter andauern wird. Autofahrer müssen sich also auf steigende Preise für Autobatterien einstellen.