Schroders-Experten Darum sollten Anleger auf Risikoprämien setzen

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Risikomanagement soll in Multi-Asset-Fonds dauerhaften Kapitalverlust verhindern. Schroders-Experten erklären, wie das Konzept funktioniert.

07.09.2018 - 10:1007.09.18 - 13:33
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Bulle vor der Börse in New York: Die Aktienvolatilität ist in den vergangenen Jahren gestiegen
Bulle vor der Börse in New York: Die Aktienvolatilität ist in den vergangenen Jahren gestiegen© Getty Images

Anleger erkennen mehr und mehr: Alternative Risikoprämien können dazu beitragen Rendite und Risiko in Portfolios zu niedrigen Kosten und mit hoher Transparenz  zu diversifizieren. Alternative Risikoprämien basieren auf den bekannten Konzepten Carry, Momentum und Value Investing und unterscheiden sich damit von von traditionellen Marktrenditen. Sie sind alternativ, weil sie in der Regel nur wenig mit dem Gesamtmarkt korrelieren und typischerweise als Long-Short-Anlagestrategie strukturiert sind.

Wie Anleger alternative Risikoprämien nutzen

Hinter dem Einsatz alternativer Anlagestrategien steht vor allem der Wunsch, Portfolios besser zu diversifizieren. Wir können grob zwischen zwei Arten der Diversifizierung unterscheiden: Einerseits kann ein Engagement eingegangen werden, das mit den Hauptrisiken in einem Portfolio negativ korreliert ist. Diese normalerweise defensive oder „krisenfeste“  Vermögensaufteilung soll das Portfolio in „schlechten Zeiten“ schützen und über einen kurzen Zeithorizont einen hohen Gewinn abwerfen.

Die zweite Form der Diversifizierung ist ein unkorreliertes Engagement, das auf einen längeren Zeithorizont ausgelegt ist. Damit werden Anlagen erschlossen, die konstant positive, in „schlechten Zeiten“ aber nicht unbedingt hohe Renditen liefern. Alternative Risikoprämien fallen unter diese Art der Diversifizierung, die traditionell von Hedgefonds genutzt wird.