Schroders Marktausblick Multi-AssetAlternative Instrumente werden immer wichtiger

ANZEIGE

Weltweit legen die Unternehmensgewinne zu. Johanna Kyrklund, Multi-Asset-Chefin bei Schroders, blickt mit positiven Erwartungen auf das neue Kapitalmarktjahr. In ihrem Ausblick erklärt sie, welche Chancen und Risiken auf Multi-Asset-Investoren warten und wie sich Schroders positioniert.

03.01.2018 - 14:03 Uhr03.01.18 14:03
|
Von: 
|
|
Johanna Kyrklund blickt positiv in die Zukunft: „Seit der globalen Finanzkrise sind die Volkswirtschaften weltweit noch nie so synchron gewachsen wie zurzeit“
Johanna Kyrklund blickt positiv in die Zukunft: „Seit der globalen Finanzkrise sind die Volkswirtschaften weltweit noch nie so synchron gewachsen wie zurzeit“

In diesem Jahr konzentrieren wir uns darauf, Erträge zu erwirtschaften, solange das Umfeld günstig ist. Wir achten aber auch weiterhin auf jedes Anzeichen einer Verschlechterung.

Noch nie seit der globalen Finanzkrise sind die Volkswirtschaften weltweit so synchron gewachsen, wie es derzeit zu beobachten ist. Im Zuge dessen erscheinen auch die Aussichten für die Unternehmensgewinne günstig. Dies stützt unsere positive Einschätzung Aktien gegenüber sowie unser Engagement in Schwellenländern. Allerdings halten wir Wachstumsaktien für überbewertet und meiden sie aus diesem Grund.

Bleiben Inflation und Zinsen niedrig?

Das offenkundige Risiko für unseren optimistischen Ausblick sind die hohen Bewertungen der Vermögenswerte. Die Bewertungen allein lassen nicht auf die Renditen in den nächsten ein bis drei Jahren schließen, sind aber ein wichtiger Indikator für das Risiko und die Verlustwahrscheinlichkeit. Bislang wurden die Bewertungen durch die geringe Inflation und die niedrigen Zinsen gestützt.

Wir erwarten, dass die Normalisierung der Geldpolitik schrittweise verläuft. Gleichwohl kommt der Konjunkturzyklus allmählich in die Jahre, und vor diesem Hintergrund werden wir 2018 wohl Zug um Zug vorsichtiger werden.

Einstweilen haben wir uns durch den Kauf von inflationsgebundenen US-Anleihen und die Bevorzugung von 30-jährigen gegenüber 10-jährigen US-Staatsanleihen gegen eine höhere Inflation und eine aggressivere Verringerung der Zentralbankliquidität abgesichert. Unsere Zinssensitivität wird ebenfalls dadurch verringert, dass wir unterbewertete Vermögenswerte bevorzugen.