Schroders-Studie Millennials lieben grüne Investments

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Wer nachhaltig investiert, erhöht seine Gewinne – dieser Zusammenhang ist Anlegern bewusst. Das zeigt die jüngste Schroders Global Investor Study. Wer die ESG-Enthusiasten sind – und wo noch Nachholbedarf besteht, lesen Sie hier.

21.09.2018 - 10:4321.09.18 - 14:11
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Machen nicht nur durch übertriebene Konsumlust von sich reden: Millennials wollen nachhaltig investieren, zeigt die Schroders Global Investor Study
Machen nicht nur durch übertriebene Konsumlust von sich reden: Millennials wollen nachhaltig investieren, zeigt die Schroders Global Investor Study© Getty Images

Der zweite Teil der Schroders Global Investor Study 2018, für die mehr als 22.000 Anleger in 30 Ländern zum Thema Nachhaltigkeit befragt wurden, hat ergeben: Weltweit glaubt nur jeder Vierte, dass nachhaltiges Investieren auf Kosten der Anlageergebnisse gehen würde. Dieses Studienergebnis ist ein Hinweis auf die wachsende Überzeugung unter Anlegern, dass sich ordentliche Renditen und das Bestreben, mit Kapitalanlagen Positives zu bewirken, nicht gegenseitig ausschließen.

Im kontinentalen Vergleich sind Anleger in Europa am wenigsten um den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Renditen besorgt. Dort befürchten nur 23 Prozent der Befragten, dass sich nachhaltiges Investieren negativ auf die Renditen auswirken könnte. Am anderen Ende der Skala liegen Anleger in Asien mit 29 Prozent.

Global beurteilen insbesondere manche asiatische Staaten dies als eines der wichtigsten Hindernisse für nachhaltiges Investieren: In China (39 Prozent), Indonesien (38 Prozent) und Thailand (34 Prozent) sehen besonders viele Befragte den oben angeführten Zusammenhang als gegeben an. In Deutschland dagegen glauben nur 20 Prozent der Investoren, dass sich nachhaltiges Investieren negativ auf die Renditen auswirken könnte. In Frankreich (19 Prozent), Belgien (19 Prozent) und Dänemark (18 Prozent) sehen es die Befragten ähnlich. Am wenigsten besorgt zeigen sich Anleger aus Japan (13 Prozent).

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