SchwellenländerHohe Renditechancen bei begrenztem Risiko

Die Schwellenländer wachsen schneller und bieten lukrativere Anleihen als die Industrieländer. Immer interessanter wird auch die Anlageklasse der EM-Unternehmensanleihen. Experten von NN Investment Partners (NNIP) analysieren die Gründe für den Aufschwung.

28.03.2018 - 09:22 Uhr28.03.18 09:22
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Besucher der Sonnenpyramide in Teotihuacan: Mexiko erlebt trotz Problemen mit den USA einen wirtschaftlichen Aufschwung
Besucher der Sonnenpyramide in Teotihuacan: Mexiko erlebt trotz Problemen mit den USA einen wirtschaftlichen Aufschwung© Getty Images

Schwellenländer gelten immer noch als riskantes Anlagesegment. Doch das erhöhte Risiko wird kompensiert durch die im Vergleich zu Anleihen aus den Industrieländern bessere Verzinsung. So zeigt eine Analyse etwa der Staatsanleihen, dass Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern weltweit mit 6,08 Prozent im Durchschnitt die höchste Verzinsung aufweisen. Hartwährungsanleihen aus Schwellenländern bieten im Durchschnitt 5,7 Prozent Zinsen, Unternehmensanleihen aus Schwellenländern im Durchschnitt 4,94 Prozent. Im Vergleich dazu liegt der durchschnittliche Zins zehnjähriger US-Staatsanleihen lediglich bei 2,86 Prozent und der zehnjähriger deutscher Bundesanleihen sogar nur bei 0,65 Prozent.

Breite Palette an Anlagemöglichkeiten

Marcelo Assalin, Head of Emerging Market Debt bei NN Investment Partners, sagt: „Schwellenländeranleihen bieten heute eine breite, ausdifferenzierte Palette an Anlagemöglichkeiten. Ihre Zinsen sind in allen Untersegmenten höher als die von Anleihen aus Industrieländern. Daran dürfte sich so schnell nichts ändern, nicht zuletzt, weil sich der Unterschied im Wirtschaftswachstum zwischen Schwellenländern und Industrieländern vergrößert.“

Mehr Wachstum und bessere Bonität