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Blick vom Haneda-Flughafen auf Tokio: Das Fondsmanagement des Mainfranken Strategiekonzept hat die Gewichtung japanischer Industriewerte erhöht

Scope-Award-Gewinner „Wir sind unterrepräsentiert in Nordamerika, Technologie, Energiewerten und Banken“

Der Mainfranken Strategiekonzept wurde vor wenigen Tagen mit dem Scope Award in der Kategorie „Mischfonds Global flexibel“ ausgezeichnet. Fondsmanager Sven Thießen über Titelauswahl, riskante und chancenreiche Sektoren sowie die Absicherung von Währungsrisiken.

08.12.2017 - 09:13 Uhr | Von:  in Fonds

der fonds: Herr Thießen, was unterscheidet den Mainfranken Strategiekonzept (ISIN: DE000DK2CE40) von Mitbewerbern?

Sven Thießen: Unser Fonds kombiniert eine defensive Strategie zur Aktienauswahl mit einer risikobasierten Investitionsgradsteuerung. Ziel ist es, durch die Titelauswahl auf Basis eines Low-Risk-Konzeptes eine ordentliche Partizipation an der positiven Wertentwicklung der globalen Aktienmärkte zu erzielen – aber in Stressphasen am Aktienmarkt die Kursverluste, im Vergleich zu indexnahen Anlagen, deutlich abzufedern.

Die defensive Ausrichtung des Aktienportfolios ermöglicht es dem Fonds, bei gleichem Risiko eine höhere Aktienquote aufzubauen beziehungsweise in einem normalen Marktumfeld zu 100 Prozent in Aktien investiert zu sein.

Die Aktienquote selbst ergibt sich vorrangig aus der Analyse der Dynamik der impliziten Volatilitäten, also der Erwartungshaltung der Marktteilnehmer hinsichtlich der zukünftig erwarteten Kursschwankungen. Bei stark ansteigenden Risiken wird die Aktienquote sehr deutlich reduziert.

Zur Erfolgsstrategie: Was macht das Management besser als andere?

Thießen: Wir haben bei Deka Investments in Frankfurt/Main mehr als 20 Jahre Erfahrung im Management von faktorbasierten Anlagestrategien. Der Low-Risk-Ansatz ist im institutionellen Geschäft seit über 10 Jahren sehr erfolgreich.

Zahlreiche akademische Studien zeigen, dass risikoärmere Aktien im Vergleich zu besonders riskanten Titeln langfristig eine höhere risikoadjustierte Rendite verzeichnet haben. In unserem Multi-Faktor-Ansatz setzen wir daher sowohl auf fundamentale Faktoren, die ein attraktives Rendite-Risiko-Profil erwarten lassen, als auch auf Faktoren, die uns zur Identifikation und Vermeidung von Risiken besonders geeignet erscheinen.

So konnte der Mainfranken Strategiekonzept beispielsweise im vergangenen Jahr die zwischenzeitlichen Kursverluste zum Jahresanfang und nach der unerwarteten Brexit-Entscheidung deutlich abfedern und im laufenden Jahr sehr gut an den Kursgewinnen der Aktienmärkte partizipieren. Die Währungssicherung hat dabei seit Auflage die Risiken deutlich reduziert und sich in diesem Jahr positiv auf die Wertentwicklung ausgewirkt.