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Stephan Lipfert, Vertriebsleiter Nord bei BlackRock

ANZEIGE Steigende Beliebtheit Long/Short-Strategie kurz erklärt

Marktneutrale Strategien wie Long-Short finden sich in immer mehr Anlegerdepots. Zeit für eine Zusammenfassung, wie die Strategie eigentlich funktioniert.

21.07.2016 - 16:04 Uhr | Von:  in BlackRock

Marktneutrale Strategien werden immer beliebter. Da auch Manager von Multi-Asset-Fonds sie nutzen, finden sie sich mittlerweile in vielen Portfolios. Doch wie funktioniert Long/Short eigentlich?

„Short-Investieren“ kann man als „Anlegen mit umgekehrten Vorzeichen“ umschreiben. Wenn sich der Basiswert, beispielsweise eine Aktie, positiv entwickelt, verliert das darauf bezogene Short-Investment an Wert – und umgekehrt. Bei Aktien würde man also long investieren in Papiere, die man für tendenziell unterbewertet hält und denen man eine besonders gute Wertentwicklung zutraut. Short geht man dagegen in solchen Papieren, die überbewertet sind.

Marktneutrale Investments

Long/Short-Strategien können dazu genutzt werden, marktneutral zu investieren. Dazu muss das Long-Portfolio genauso groß sein wie das Short-Portfolio – so kürzt sich die Marktentwicklung heraus. Wenn Long- und Short-Investments klug gewählt wurden, bleibt ein positiver Ertrag übrig: Das ist der Fall, wenn der Wert der Long-Positionen stärker steigt als der Wert der Short-Positionen, oder die Long-Positionen im fallenden Markt weniger verlieren als die Short-Positionen.

Doch wie schafft man das? Wie wählt man die einzelnen Investments am besten? Hier kommen die Fähigkeiten aktiver Fondsmanager ins Spiel. Sie müssen herausfinden, welche Titel besser abschneiden als der Markt und welche eine unterdurchschnittliche Performance liefern.