Studie Deutsche Anleger vertrauen aktiven Managern

ETFs verdrängen Aktivfonds? Von wegen. Laut einer aktuellen Studie des Vermögensverwalters MFS Investment Management ist genau das Gegenteil der Fall.

18.11.2016, aktualisiert 23.11.2016 - 17:5423.11.16 - 17:54
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In Übereinstimmung mit Anlegern auf der ganzen Welt entscheiden sich professionelle Investoren in Deutschland bei fast drei Vierteln ihrer gesamten verwalteten Vermögenswerte für aktiv gemanagte Strategien. Das geht aus der jüngsten Active Management Sentiment-Studie von MFS Investment Management hervor. Darin befragte der Vermögensverwalter 345 institutionelle Anleger und Dachfondsmanager weltweit, einschließlich 45 professioneller Anleger aus Deutschland.

„Obwohl die Geldflüsse in passive Strategien in den letzten Jahren zugenommen haben, haben Anleger keinesfalls aktive Strategien aufgegeben“, sagt Lars Detlefs, Geschäftsführer bei MFS. „Wir sehen weiterhin eine starke Ausrichtung auf aktives Management. Die Ergebnisse zeigen auch, dass dieser Trend anhält, da viele Anleger glauben, dass die Kapitalmärkte in den nächsten Jahren turbulenter werden.“

Acht von zehn deutschen professionellen Anlegern sind zumindest leicht besorgt über einen drohenden Einbruch der Aktienmärkte in den nächsten zwölf Monaten. Drei Viertel geben an, dass der Kapitalschutz in fallenden Märkten zu den wesentlichen Kriterien bei der Auswahl aktiver Manager gehört. Darüber hinaus ist die Hälfte der deutschen Umfrageteilnehmer der Ansicht, dass aktives Management ein wesentlich besseres Risikomanagement im Vergleich zu passiven Anlagemöglichkeiten bietet.

 

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