UBS unter den fünf besten Multi-Asset-Anbietern „Die Märkte sind im Umbruch“

Aufgrund ihrer globalen Aufstellung kann die UBS mit seismographischer Genauigkeit Kundenbedürfnisse aufspüren: Jüngst hat es der Vermögensverwalter bei den FERI-Awards unter die besten Mischfondsanbieter geschafft. Daniel Rudis, verantwortlich für Investment Solutions bei der UBS in der Schweiz, erläutert die Hintergründe.

25.01.2017 - 19:5725.01.17 - 10:08
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der fonds: Herr Rudis, was macht UBS besser als andere Anbieter? Wo liegen besondere Alleinstellungsmerkmale?

Daniel Rudis: Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist unsere Breite. Wir investieren sowohl in traditionelle als auch in alternative Anlagen, ob mittels Dachfonds oder auch direkt. Bei der Umsetzung unserer Investmentideen können wir sämtliche Register ziehen; sei es aktiv, passiv, physisch oder mit Derivaten. Wir vertrauen zudem auf ein hauseigenes Risikosystem, das alle Anlageklassen umspannt.

Was uns von anderen unterscheidet ist auch unsere Fähigkeit die Wünsche von Kunden exakt abzubilden: Etwa indem Investoren ein Mandat für bestimmte Aktien an einen hierfür spezialisierten Manager vergeben, oder indem wir White Label-Fonds auflegen. Einigen großen Kunden stehen wir auch einfach nur beratend zur Seite. Nicht zuletzt verteilt sich unsere globale Kundschaft auf alle wichtigen Segmente wie Private Banking, Plattformen, Institutionen und Zentralbanken. Das hilft uns dabei, die sich ständig wandelnden Kundenbedürfnisse frühzeitig zu erkennen.

Warum brauchen private Anleger Multi-Asset-Produkte?

Rudis: Nach acht Jahren Aufwärtstrend fühlen sich die meisten Anleger heute mit einer Kaufen-und halten-Strategie nicht mehr wohl – zu Recht. Gerade im vorherrschenden Umfeld extrem niedriger Zinsen sind sie oft auf der Suche nach Lösungen, die diversifiziert sind und sich auszahlen. An den Finanzmärkten ist Rendite jedoch nicht ohne weiteres verfügbar. Ein Lösungsansatz liegt im Ausschöpfen des Anlageuniversums einschließlich alternativer, teils auch illiquider Anlagen. Für einen großen Teil der Anleger sind derartige Anlagen nicht oder nur mit hohen Eingangsbarrieren zugänglich. Und sie stünden vor der Herausforderung, überhaupt eine wirksame Diversifikation zu erreichen.