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ANZEIGE US-Geldpolitik Brexit und Arbeitsmarktdaten führen zu Vorsicht

Nach seiner jüngsten Sitzung entschied sich der Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank gegen eine Zinsanhebung. Auch ein möglicher künftiger Zeitpunkt wurde nicht genannt. Die Hintergründe der Zurückhaltung fasst Scott Jamieson, Leiter des Multi-Asset-Teams bei Kames Capital zusammen.

27.07.2016 - 11:10 Uhr | in Kames Capital

Der aktuelle 3-Monats-Geldmarktsatz liegt bei 0,6 Prozent. Der Zielkorridor der US-Notenbank Fed liegt dagegen zwischen 0,25 Prozent bis 0,5 Prozent. Jedes der 17 stimmberechtigten Mitglieder des FOMC gab eine Prognose ab, auf welchem Niveau der Leitzins sich zum Jahresende seines Erachtens bewegen wird. Der neue durchschnittliche Schätzwert lag bei 0,8 Prozent – nach 1 Prozent im März. Dieser Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass fünf Prognosen von über 1 Prozent auf unter 0,75 Prozent gesenkt wurden. Wir wissen allerdings nicht, ob diese Prognosen von denselben Personen stammen wie diejenigen im März.

Während die Fed weiterhin die Hoffnung hegt, dass sie die Zinsen mehr als einmal anheben kann, rechnet der Markt hingegen im Idealfall mit einer einzigen Erhöhung um 0,25 Prozent. Der marktimplizierte Leitzins zum Jahresende liegt damit bei rund 0,75 Prozent.