US-Wirtschaft, Aktienmarkt, Zukunft Vorläufig bleibt die Lage stabil

Ein schwacher Präsident im Weißen Haus, die US-Wirtschaft hingegen weiterhin stark – trotz des Ausbleibens von Trumps Steuerreform. Sollte sie kommen, dürften ihre Effekte allerdings nur kurzlebig sein.

01.08.2017 - 10:5101.08.17 - 14:33
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Donald Trump vor seinem Amtssitz: Kompromisslos bis zum letzten Mann
Donald Trump vor seinem Amtssitz: Kompromisslos bis zum letzten Mann © Getty Images

Außenpolitisch spitzt US-Präsident Donald Trump den Konflikt mit Nordkorea zu, innenpolitisch nimmt das Politchaos groteske Züge an: Während Ex-General John Kelly als neuer Stabschef vereidigt wird, muss der erst vor zehn Tagen als Kommunikationsdirektor im Weißen Haus eingesetzte Anthony Scaramucci schon wieder gehen. 

Die US-Wirtschaft zeigt sich derweil unbeeindruckt: Das US-Wirtschaftswachstum entwickelte sich im zweiten Quartal mit einem Zuwachs von 2,6 Prozent im Vorjahresvergleich solide. Im ersten Quartal hatte der geringe Anstieg des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,9 Prozent noch für lange Gesichter gesorgt. Den größten Beitrag für die Wirtschaftsdynamik lieferten die privaten Konsumausgaben mit einem Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hier hatte die Wachstumsrate im ersten Quartal allerdings noch bei 2,9 Prozent gelegen.