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Verbraucherpreise Billiges Öl dämpft Inflation in der Eurozone

Die Inflationsrate im Euroraum kann sich nur schwer von der Null losreißen. Das Statistikamt Eurostat schätzt die Inflation im Juli auf 0,2 Prozent – das von der Europäischen Zentralbank gesteckte Ziel von 2 Prozent bleibt somit in weiter Ferne.

29.07.2016 - 16:24 Uhr | Von:  in Märkte

Trotz der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt die Inflation im Euroraum nicht in Fahrt. Das statistische Amt der Europäischen Union Eurostat berichtet, dass die jährliche Inflation im Juli auf 0,2 Prozent geschätzt wird. Dies ist zwar ein Anstieg um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, liegt jedoch weiterhin weit entfernt vom 2-Prozent-Zielwert der EZB.

Die Verbraucherpreise in Deutschland ziehen im europäischen Vergleich etwas stärker an. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtet, stieg die Inflation in Deutschland im Juli auf 0,4 Prozent. Dämpfend wirkten sich in erster Linie die Energiepreise aus. Verbraucher konnten an den Zapfsäulen dank des niedrigen Ölpreises weiter deutlich sparen. Für die Erhöhung sorgten dagegen höhere Mieten und Nahrungsmittelpreise.

Positiv zu bemerken ist, dass es trotz des „Brexit“-Votums der Briten einen – wenn auch leichten Anstieg der Verbaucherpreise gab. Volkswirte rechnen also damit, dass die Inflation mit weiterem Abstand zu den Turbulenzen um das EU-Referendum stärker in Schwung kommen dürfte.