Vertriebsleiter bei Fondsdiscount zum Weltspartag „Mischfonds können für Anfänger ein sinnvoller Einstieg sein“

„Wer sein Vermögen vermehren will, muss bereit sein, ein kalkuliertes Risiko einzugehen“, mahnt Thomas Soltau, Vorstandsvorsitzender von wallstreet:online capital und Vertriebsleiter von Fondsdiscount.de, zum Weltspartag an.

04.11.2015, aktualisiert 17.11.2015 - 09:2317.11.15 - 09:23
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Thomas Soltau ist Vorstandsvorsitzender von wallstreet:online capital und Vertriebsleiter von Fondsdiscount.de
Thomas Soltau ist Vorstandsvorsitzender von wallstreet:online capital und Vertriebsleiter von Fondsdiscount.de

Der Weltspartag ist „kein Tag der Ruhe, sondern ein Tag der Arbeit und des Handels“. So lautet der Leitgedanke, den Filippo Ravizza, italienischer Direktor des International Savings Banks Institute, auf dem internationalen Sparkassenkongress 1924 formuliert hat. Das Ideal des Sparens steht von jeher im Vordergrund: Die finanzielle Vorsorge für Zeiten, in denen wir von unserem Ersparten zehren können oder müssen.

Genau 90 Jahre nach dem ersten Weltspartag sind solche Zeiten in unserer Gesellschaft – in der es uns an wenig mangelt – hauptsächlich auf die Altersvorsorge zu beziehen. Jeder Einzelne muss dafür Sorge tragen, dass er seinen Lebensstandard auch im hohen Alter aufrechterhalten kann. Mit der staatlichen Rente allein ist das nicht mehr zu schaffen. Die Altersarmut steigt und wird vor allem für kommende Generationen zu einem immer größeren Problem werden. Jeder siebte Rentner ist bereits jetzt von Armut bedroht.

Prinzipien des Sparens haben sich geändert

Die Banken können ihren Kunden schon lange nicht mehr weiterhelfen. Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen ist Banksparen – einst eine Absicherung gegen Risiken – vielmehr selbst ein Risiko geworden. Die Rendite auf Sparguthaben oder einem Tagesgeldkonto kann die Inflation nicht ausgleichen, so dass das hart ersparte Geld auf dem Konto sogar noch schrumpft.

Die Prinzipien des Sparens, wie sie auf dem internationalen Sparkassenkongress seit 90 Jahren verbreitet werden, haben sich also grundlegend geändert. Welche Bedeutung kommt dem Weltspartag anhand dieser schwierigen Rahmenbedingungen also zu? Was kann der Einzelne an diesem „Tag des Handelns“ konkret tun, um Zinsfalle und Altersarmut zu entkommen?

Die Antwort lautet: Es muss sich etwas ändern an der Einstellung zum Sparen. Die größte Hürde liegt darin, die alten Angewohnheiten abzutrainieren, die die Deutschen seit Jahrzehnten stoisch befolgt haben.