Vorstoß aus der Politik Dänemark will Aktienquote seiner Bürger erhöhen

Dänemark fordert seine Bürger auf, ab 2019 mehr Kapital in Risikoanlagen zu investieren. Die Bankeinlagen der Dänen haben sich auf den Rekordstand von 114 Milliarden Euro summiert.

29.11.2017 - 10:1029.11.17 - 15:58
|
Von: 
|
|
Brian Mikkelsen: Dänemarks Regierung will Investitionen ankurbeln und Aktien attraktiver machen
Brian Mikkelsen: Dänemarks Regierung will Investitionen ankurbeln und Aktien attraktiver machen© Wikimedia Commons

Obwohl Dänemark für Bankeinlagen seit langem Negativzinsen berechnet, horten die 5,7 Millionen Dänen immer mehr Geld als Sichteinlagen bei Banken und Sparkassen. Nach jüngster Berechnung der Dänischen Nationalbank, Zentralbank Dänemarks, haben sich die Gelder auf umgerechnet 114 Milliarden Euro erhöht und dürften bis Ende 2017 auf ein neues Rekordhoch steigen.

Ein Teil der Sparguthaben soll in Aktien fließen

Vor diesem Hintergrund wagt Brian Mikkelsen, seit 2016 Minister für Industrie, Handel und Finanzen, einen Vorstoß, wie Bloomberg berichtet. Der Politiker der Konservativen Volkspartei will die Bürger überzeugen, einen Teil des Geldes, das keine Zinsen bringt, der Inflation ausgesetzt ist und dessen Verwaltung noch dazu Geld kostet, in Risikopapiere umzuschichten.