Wenn weniger mehr istKonzentriertes Investieren über Asset-Klassen

Viele Multi-Asset-Fondsmanager investieren in zahlreiche Asset-Klassen. Das bedeutet aber nicht automatisch auch eine bessere Performance. Im Gegenteil: Die Rendite kann sich durch eine Überladung sogar verschlechtern. Worauf Investoren achten sollten erläutert Julie Dickson, Investmentexpertin bei Capital Group.

15.10.2018 - 10:03 Uhr15.10.18 10:03
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Julie Dickson, Investmentexpertin bei Capital Group: „Eine kleine Auswahl an Assets kann durchaus eine bessere Performance erzielen als hochkomplexe Portfolios.“
Julie Dickson, Investmentexpertin bei Capital Group: „Eine kleine Auswahl an Assets kann durchaus eine bessere Performance erzielen als hochkomplexe Portfolios.“© Capital Group

Von Aktien und Anleihen über Immobilien bis hin zu Rohstoffen – die meisten Multi-Asset-Fondsmanager investieren in viele verschiedene Asset-Klassen und Titel. Doch bei der Portfoliokonstruktion ist weniger oft mehr: Eine kleine Auswahl an Assets kann durchaus eine bessere Performance erzielen als hochkomplexe und schwer überschaubare Portfolios.

Die meisten Kunden vertrauen ihr Geld Anlageexperten an, um durch deren Expertise einen langfristigen Anlageerfolg zu erzielen. Vielen ist es wichtig, einen langfristigen Wertzuwachs zu erzielen, ihr investiertes Kapital zu schützen und laufende Erträge zu erzielen.

Nach unserer Erfahrung zweifeln einige Kunden jedoch zunehmend an den erwarteten Erträgen von Multi-Asset-Produkten, und auch ihre Komplexität verunsichert sie. Schließlich haben es Manager, die sich auf ein Gebiet spezialisiert haben, leichter die Risiken ihrer Investitionen zu überblicken. Daher stellt sich die Frage, wie breit ein Multi-Asset-Fonds gefächert sein sollte, um die bestmögliche Performance zu erzielen und gleichzeitig für die Investoren nachvollziehbar zu bleiben. Grundsätzlich gilt: Je klarer und einfacher eine Anlage ist, desto leichter ist es, Risiken zu verstehen.

Klassische Assets oft vorzuziehen