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Ausblick J.P. Morgan AM Überbrückungsmaßnahmen verursachen Kosten – für Anleger

Unterstützungsmaßnahmen der Regierungen und Zentralbanken scheinen den Volkswirtschaften über das Gröbste der Krise hinweggeholfen zu haben, doch zu welchem Preis? Die Experten von J.P. Morgan Asset Management geben Antworten.

16.12.2020 - 09:52 Uhr | in News

Den Schätzungen des Institute for International Finance zufolge sind die globalen Staatsschulden im vergangenen Jahr um 8,4 Billionen US-Dollar gestiegen und die Verschuldung der Nichtfinanzunternehmen hat um 6 Billionen US-Dollar zugenommen. Bedeutet das eine Rückkehr zu einer Sparpolitik und zu niedrigen Investitionen der Unternehmen, die die Erholung belasten wird?

Nicht unbedingt. Wir sind der Ansicht, dass vor allem ein längerer Zeitraum mit niedrigen Zinssätzen und anhaltenden Anleihekäufen der Zentralbanken zu erwarten sein wird. Das wird die Schuldenlast der Emittenten verringern, hingegen für die Renditen von hochwertigen Anleihen recht problematisch. Die Anleger werden sich auch anstrengen müssen, um sicherzustellen, dass die Aktien in ihren Portfolios die notwendigen Renditen abwerfen.

Wir sehen zu Beginn dieses neuen Konjunkturzyklus höhere Bewertungen, als das am Ende einer Rezession normal ist (Abbildung 1). Der Rückgang der Realzinssätze hat den Bewertungen Unterstützung geboten. Da die Zinssätze näher an ihrer nominellen Untergrenze liegen, erscheint ein solcher wiederholter Aufschwung in den kommenden Jahren unwahrscheinlich. Es wird mehr als je zuvor darauf ankommen, die Regionen, Branchen und Unternehmen mit den stärksten unterbewerteten Ertragsaussichten zu identifizieren.

                      Abb.: Die Bewertungen sind derzeit höher als am Ende der letzten Rezession

Den vollständigen Ausblick können Sie hier lesen